Maca – Das Superfood aus den Anden

Alles über Maca 

Maca – Das Superfood aus den Anden

Die Kraftwurzel Maca aus den Anden und ihre Wirkung auf Hormone, Muskeln, Fruchtbarkeit und Libido. Die Maca-Farben und Formen und ihre Wirkungen im Überblick.

Zusammenfassung:

  • Maca ist eine der ältesten Kulturpflanzen Perus und wurde bereits zu Zeiten der Inkas als Stärkungs- und Heilmittel verwendet.
  • Die Kraftwurzel Maca steigert Kraft und Vitalität und hält die Fruchtbarkeit beider Geschlechter selbst in der großen Höhenlage der Anden aufrecht, sorgt für Libido und Potenz, starke Knochen und eisenreiches Blut. In der Volksmedizin Perus ist sie darüber hinaus das zentrale Mittel zur Behandlung von Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden. Bei den vorgenannten Indikationen und Gesundheitsbereichen zählt Maca zu den besten verfügbaren Naturheilmitteln überhaupt.
  • Die Maca-Wurzel in ihrer heutigen Kulturform stammt aus der Gegend um den Junín-See, die durch die geschützte geografische Bezeichnung „Maca Junín-Pasco“ bzw. „Meseta del Bombón“ ausgewiesen ist und als Top-Anbaugegend Perus gilt.
  • Maca wird tradtionell in Bio-Qualität und Handarbeit ohne Einsatz von Landwirtschafts- oder Trocknungsmaschinen angebaut und weiterverarbeitet.
  • Maca wird, wenn nicht näher deklariert, in der Regel als Mischpulver mit gelblicher Farbe verkauft. Es existieren allerdings eigentlich 4 verschiedene Hauptfarben: rot, gelb, lila und schwarz, mit jeweils unterschiedlichen Wirkungen und Indikationen. 
  • Maca ist in verschiedenen Einnahmeformen erhältlich, nämlich als Rohpulver, gelatiniertes Pulver, als Trocken- oder als Flüssigextrakt, die alle unterschiedliche therapeutische Anwendungsgebiete bedienen.
  • Man sollte daher für die gewünschte Anwendung und Wirkung die richtige Farbe und Einnahmeform auswählen. Kurzüberblick über die Hauptwirkungen.
  • Bei Macapulver handelt es sich in der Regel um Rohpulver (am besten in Rohkostqualität) oder gelatiniertes Macapulver (4:1 bei Druck und Dampf konzentriert), bei den Kapseln oder Presslingen handelt es sich um gelatiniertes Pulver oder eine sonstige Form des bis zu 20:1 konzentrierten Trockenextraktes, während Tinkturen entweder auf alkoholischer oder Glycerin-Basis aufbauen.
  • Die richtige Dosierung von Maca bestimmt die Wirkung. Worauf bei den gängigen Einnahmeformen (Pulver, Kapseln oder Tinktur) zu achten ist und wie viel benötigt wird.
  • Die gängigen Maca-Preise pro 100 g sind in jüngster Zeit gestiegen, da die Chinesen die peruanischen Maca-Kontingente für den Eigenbedarf aufkaufen.
  • Lieferengpässe, die hohe chinesische Nachfrage nach peruanischem Maca sowie das Aufkommen chinesischer und sogar synthetischer Maca-Varianten gestalten es in Zukunft schwieriger qualitativ hochwertiges Maca zu finden. Auf welche Qualitäts-Kriterien beim Maca-Kauf geachtet werden sollte.
  • Die besten Maca-Rezepte für jeden Tag.
  • Dieser Artikel basiert als Zusammenfassung aller Forschungsergebnisse auf über 60 wissenschaftlichen Studien.

Maca – die Kraftwurzel der Inka

Die getrocknete und vermahlene Wurzel der ausgesprochen mineral- und vitalstoffreichen Maca-Pflanze gilt seit Inka-Zeiten schon fast als Wundermittel für allerlei Belange und wurde an die Infanterie des Reiches als Kraftaufbaumittel verteilt und auch sonst zur Behandlung aller Arten von hormonellen Befindlichkeiten wie zum Beispiel  Wechseljahrs- oder Menstruationsbeschwerden, zur Steigerung der Fruchtbarkeit, Libido und Potenz sowie zur Auffütterung von Kranken und Geschwächten eingesetzt. Auch die Spanier akzeptierten Maca, nachdem sie Kenntnis von seiner Existenz erlangten, im Übrigen als Kolonialtribut anstelle des sonst so heiß begehrten Goldes.

Der Verzehr von Maca – traditionell einfach als Wurzelgemüse oder als Brei verkocht – ist dazu in der Lage den erheblichen Vitalitäts- und Fruchtbarkeitsverlust der drückenden Höhenlage Perus tatsächlich vollständig auszugleichen. Dies mag etwas heißen, denn die Höhenlage der Hochanden drückt die Spermienproduktion des Mannes etwa auf die Hälfte herunter und ist auch nachteilig für die Fruchtbarkeit der Frau. Entdeckt wurde die Wurzel übrigens durch die Beobachtung des Fressverhaltens von Lamas und Vicuñas, die beim Abknabbern des frischen Maca-Grüns gelegentlich sogar hüpfen. 

Die Maca-Wurzel (Lepidium meyenii)

Die Maca-Pflanze ist eine zweijährige peruanische Wurzelpflanze aus der Familie der Kressegewächse, die in den peruanischen und bolivianischen Hochanden in einer Höhe von zwischen 3700 m und 4500 m heimisch ist, ihre therapeutisch ausgeprägteste Form jedoch in der Gegend um den Junín-See in Zentralperu entfaltet, die zugleich die Wiege der Maca-Kultivierung darstellt. 

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Die Meseta del Bombón rund um den Junín-See ist die Wiege der Maca-Kultivierung.

Maca aus dieser Region trägt seit 2011 die geschützte geografische Herkunftsbezeichnung „Maca Junín-Pasco“, gelegentlich auch als „Meseta del Bombón“ ausgewiesen. Die im einzigartigen niederschlagsreichen Mikroklima dieser Gegend mit seinen besonders mineralstoffreichen Böden heimische Pflanze trägt den botanischen Namen Lepidium peruvianum CHACÒN, wenngleich das ältere Synonym Lepidium meyenii WALPERS nach wie vor in der internationalen Kennzeichnungsgepflogenheit dominiert. 

Die ungewöhnlich harten Überlebensbedingungen dieser Region haben dabei die botanischen Besonderheiten hervorgebracht, die sich als therapeutische Kraft an Mensch und Tier weitergeben. Wie es dazu kommt, dass Maca als einzige unter den Kresse-Pflanzen ein unterirdisches Speicherorgan ausbildet lesen Sie im Artikel Die Maca-Wurzel: Geballter Lebenswille der Anden.

Maca wird traditionell Bio und in Handarbeit angebaut

Maca wird nach wie vor in kleinen Familienbetrieben in traditioneller Handarbeit und in Bio-Qualitätohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, Landwirtschaftsmaschinen oder chemischen Düngemitteln angebaut. Dies gilt insbesondere für die oben genannte Region um den Junín-See, die zur Gänze in einem Naturschutzreservat liegt und damit auch bei steigender Nachfrage in Zukunft unter strengen Grundregeln bewirtschaftet wird.

Auf Pflanzenschutzmittel kann deshalb verzichtet werden, weil die hohe UV-Einstrahlung sowie die hohe Tag- und Nacht-Temperaturamplitude für eine große Widerstandsfähigkeit seitens der Pflanze sorgen. Lediglich Vogeldung, span. Guano, wird der zweiten Aussaat der Pflanze vor der dann folgenden mehrjährigen Brachezeit häufig zum Saatgut hinzugefügt. 

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Hochwertiges Maca wird über die Wintermonate im Freien auf Planen getrocknet.

Nach der Ernte mit der traditionellen Cashu-Haue werden die vielfarbigen Knollen entweder sortiert oder gemischt auf Planen sonnengetrocknet und schließlich zu Rohpulver oder weiterführend zu Extrakt verarbeitet. Das Prädikat „Rohkostqualität“ garantiert dabei traditionelle Sonnentrocknung ohne Einsatz von Trocknungsmaschinen.

Wirkung von Maca 

Macas Wirkungen sind zahlreich und durch viele Studien gut belegt und hängen im Wesentlichen mit Macas neu ausrichtender Wirkung auf das menschliche Hormonsystem zusammen.

  1. Maca steigert die Libido und hilft bei Potenzproblemen.
  2. Maca verbessert die Fruchtbarkeit der Frau und die Spermienqualität.
  3. Maca verleiht anders als Koffein sowohl Erdung als auch Energie.
  4. Maca stärkt Blut und Knochen und unterstützt bei Anämie und Osteoporose-Risiko.
  5. Maca wirkt stimmungsaufhellend, angstlindernd und nervenstärkend.
  6. Maca verleiht größere geistige Klarheit und ein verbessertes Gedächtnis.
  7. Maca unterstützt bei Wechseljahrsbeschwerden.
  8. Maca unterstützt den Muskelaufbau auf natürliche Weise.
  9. Maca hilft bei vergrößerter Prostata.
  10. Maca hilft bei Bluthochdruck.
  11. Macas hormonell ausgleichende Wirkung verbessert das Hautbild (Akne).
  12. Maca stimuliert die Schilddrüsenfunktion.
  13. Maca unterstützt bei bestimmten Arten von Haarausfall

Einen umfassenden Überblick über alle Wirkungen von Maca und seine therapeutischen Anwendungsbereiche, sowie die vermutlichen Wirkursachen finden Sie unter Wirkung von Maca.

Wirkung von Macas Hauptfarben

maca-haupt-sortenTraditionell wurden die verschiedenfarbigen Maca-Knollen zwar nicht getrennt, sondern gemischt zur Haltbarmachung getrocknet, neuere Forschungen haben jedoch ergeben, dass die verschiedenen Farben – davon die vier Hauptfarben: gelb, rot, lila und schwarz – tatsächlich unterschiedliche Wirkspektren aufweisen. Zum Teil ist es sogar so, dass sogar nur eine Farbe allein eine bestimmte therapeutische Wirkung aufweist (z.B. die Wirkung von rotem Maca auf die Rückbildung einer vergrößerten Prostata). Zustande kommt die unterschiedliche Färbung der Wurzeln im Übrigen vor allem durch die zellschützenden Anthocyane, die auch der Holunderbeere ihr dunkles Aussehen verleihen.

Ohne weitere Angabe ist bei Maca-Pulver oder Maca-Kapseln von einem Mischpulver folgender Zusammensetzung auszugehen: 51% gelb, 10% schwarz, 17% rot sowie 22% lila. Mischpulver deckt das gesamte Wirkspektrum zu einem gewissen Teil ab und eignet sich hervorragend als Allzweckmaca für die Nahrungsergänzung, zu allgemeinen Vitalität und zum Ausgleich des HormonsystemsFür bestimmte Anwendungen ist es jedoch zu empfehlen, gezielt auf eine konzentrierte Menge einer Farbe zu setzen

Im Folgenden fingen Sie nun eine Übersicht über Misch-Maca und die vier Maca-Hauptfarben und ihre wichtigsten Wirkungen:

Maca Mischung (volles Spektrum):

  • Generelle Vitalität: Maca tonisiert als pflanzliches Adaptogen das Drüsensystem, indem es mit seinen Pflanzensterolen von innen her eine Umstellung und einen Ausgleich der Hormonfunktionen anregt.
  • Generelle Fruchtbarkeit: Maca ist in ausreichenden Mengen unter allen Pflanzen eines der stärksten pflanzlichen Aphrodisiaka und fördert Potenz und Fruchtbarkeit von Mann und Frau.
  • Remineralisierung: Maca sorgt für eine Remineralisierung des Körpers durch eine Erhöhung der Mineralstoffaufnahme in Blut und Knochen, sowie eine Begünstigung des Muskelwachstums.
  • Seelisches Gleichgewicht: Der hormonelle Ausgleich, sowie die Eisenzufuhr ins Blut führen zu einem Nachlassen von Erschöpfungs- und Stresssymptomen. Hinzu tritt eine generelle Verringerung des Cortisolspiegels bei Überlastung und ein stimmungsaufhellender Effekt.
  • Gewichstabnahme: Maca kommt allen Abnehmbemühungen entgegen, indem es zum Einen eine entwässernde Hormonlage mitbegünstigt und zum Anderen den Stoffwechsel verbessert.

Detaillierte Informationen und Empfehlungen finden Sie im Beitrag Maca Mischpulver.

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Rotes Maca: 

  • Männer: Rotes Maca senkt den DHT-Spiegel und eignet sich daher zur Rückbildung von alters- oder steroidbedingter Prostatavergrößerung und DHT bedingter Haarausfall (Glatzenbildung am Oberkopf).
  • Frauen: Rotes Maca bringt Östrogene und Gestagene (Progesteron) ins Gleichgewicht und eignet sich daher zur Behandlung von Zyklusbeschwerden (PMS), hormonell bedingter weiblicher Unfruchtbarkeit und Ovulationsstörungen, Beschwerden der Prämenopause und Wechseljahre sowie von Östrogendominanz (Progesteronmangel). 
  • allgemein: Rotes Maca enthält viel Eisen und Mineralstoffe, erhöht die Eisen– und Mineralstoffaufnahme und senkt den Cortisolspiegel und eignet sich daher bei Blutarmut (Erschöpfung), zur Prävention von Osteoporose, bei Burn-Out, depressiver Verstimmung und Stress. Auch bei Akne wäre es das Maca der Wahl. Bei Bluthochdruck hilft sein besonders hoher Kaliumgehalt.  

Detaillierte Informationen und Empfehlungen finden Sie im Beitrag Rotes Maca.

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Schwarzes Maca:

  • Männer: Schwarzes Maca hat von allen Maca-Sorten den stärksten Einfluss auf die Spermienqualität, Libido, Potenz und den Testosteronspiegel des Mannes (letzteres vor allem dann, wenn es hochdosiert als Extrakt verabreicht wird). Schwarzes Maca hat sich im Tierversuch bei der Wiederherstellung eines gesunden Spermienvolumens unter allen möglichen erschwerenden Bedingungen, bewehrt darunter auch chemische Belastung. Es ist sehr häufig Bestandteil von Bodybuilding-Produkten, da es den nachweislich stärksten Einfluss auf das Muskelwachstum und die Kraftausdauer aufweist.
  • Frauen: Frauen hilft schwarzes Maca vor allem mit der Knochendichte (Osteoporoseprävention) und wirkt ansonsten auch auf Frauen als starkes Aphrodisiakum und Mittel zum Muskelaufbau.
  • allgemein: Schwarzes Maca hat von allen Maca-Sorten den stärksten neuroprotektiven Effekt und verbessert im Tierversuch das Lernvermögen sowie das Gedächtnis.

Detaillierte Informationen und Empfehlungen finden Sie im Beitrag Schwarzes Maca.

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Gelbes Maca: 

  • Frauen: Gelbes Maca ist das beste Maca für Frauen in der Postmenopause, denn es steigert ihre Libido und hebt den Estradiolspiegel sanft und im Einklang mit den Erfordernissen des Alters so, dass sich der Übergang beschwerdefrei gestaltet. Auch unterstützt es die hormonelle Umstellung, fördert die Gewichtsabnahme und ein Gefühl von Erdung und wirkt stimmungsaufhellend.
  • Männer: Auch Männern hebt gelbes Maca die Libido und verbessert die Spermienqualität – allerdings in etwas schwächerem Maße als es schwarzes Maca tut.
  • allgemein: Gelbes Maca wirkt anregend, stimmungsaufhellend und vitalisierend.

Detaillierte Informationen und Empfehlungen finden Sie im Beitrag Gelbes Maca.

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Lila Maca:

  • Frauen: Lila Maca ist dem roten Maca sehr ähnlich und wird in seiner Reinform zur Behandlung von Beschwerden der Prämenopause und der Wechseljahre eingesetzt (Beschwerden eines Östrogen-Gestagen-Ungleichgewichts). Sortenrein ist es allerdings eine Rarität und wird zumeist zusammen mit rotem Maca als Mischung unter dem Oberbegriff „rotes Maca“ vertrieben. 

Detaillierte Informationen und Empfehlungen finden Sie im Beitrag Lila Maca.

Einzelheiten zu den verschiedenen Inhaltsstoffen sowie Details zu den unterschiedlichen Maca-Farben finden Sie im Beitrag Maca-Sorten

Maca als Rohpulver, gelatiniert oder als Extrakt

Maca wird derzeit entweder in verschiedenen Maca Formen, nämlich als Pulver, Kapsel, Tablette oder Tinktur angeboten, die hier in knapper Form zusammengefasst werden sollen:

maca-pulver-gelatiniert

Maca-Pulver

Bei dem Pulver handelt es sich dabei entweder um ein Rohpulver (am besten in Rohkostqualität) oder um ein gelatiniertes Pulver. Gelatinierung ist ein Verfahren, bei dem Macabrei schonend unter Druck gekocht und dann getrocknet und entweder zu Pulver oder zu Kapseln verarbeitet wird. Bei diesem Verfahren spalten sich die unverdaulichen Stärken des Rohpulvers auf und auch die Senfölglycoside, die Maca eine leichte Schärfe verleihen, werden aufgebrochen und neutralisiert, was insbesondere für Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen und sehr empfindlicher Verdauung wichtig ist, die das Rohpulver ggf. nicht vertragen. Rohpulver enthält im Gegensatz zu gelatiniertem Pulver ein vollständiges Enzym- und Vitalstoffprofil und ist für Menschen, die Senfölglycoside vertragen zu empfehlen, zumal diese Wirkstoffgruppe krebshemmend und immunstärkend wirkt. Gelatiniertes Macapulver wiederum enthält zwar kein vollständiges Enzymprofil, ist aber im Vergleich zum Rohpulver 4:1 konzentriert und von größerer Bioverfügbarkeit. Seine höhere Konzentration lässt darüber hinaus die Verarbeitung zu Kapseln oder Tabletten zu, da nur ein Viertel der Dosis benötigt wird. Rohpulver wird in der Regel nicht verkapselt angeboten, kann aber geschmacklich leicht im Frühstück „untergebracht“ werden. (Siehe dazu weiter unten: Rezepte.)

Maca-Kapseln

Maca-Kapseln

Bei den Kapseln oder Presslingen handelt es sich in aller Regel um Trockenextrakte auf wässriger Basis mit Konzentrationen von 4:1 bis zu 20:1 oder um gelatiniertes Maca. Existieren zwar auch Maca-Kapseln auf 1:1 Rohpulverbasis, diese sind jedoch aufgrund der benötigten Menge bei nicht handlich. Maca-Kapseln eignen sich für all diejenigen, denen der rustikale Geschmack des Pulvers nicht zusagt, oder schlicht der Bequemlichkeit halber. Sie lassen sich darüber hinaus auch besonders leicht dosieren. Trotz ihrer handlichen Form sollten sie dennoch zu den Mahlzeiten und nicht für sich alleine eingenommen werden.

Maca-Tinktur

Maca-Tinktur

Maca-Tinkturen weisen aufgrund ihrer Herstellungsart eine andere Zusammensetzung an speziellen Inhaltsstoffen auf, als die anderen Maca-Formen. Bei den Tinkturen muß man zudem in Alkohol- und Glycerin-Tinkturen unterscheiden, die jeweils spezielle Wirkungen sowie Vor- und Nachteile aufweisen.    und empfehlen sich für bestimmte Anwendungen und Indikationen. eine besonders starke Wirkung auf, da einige der wirksamen Bestandteile der Maca-Wurzel in dieser Form hochkonzentriert eingenommen werden können – darunter unter anderem die leistungssteigernden Macamide, die sich in Schwimmversuchen mit Ratten bewehrt haben. Maca-Tinkturen werden zumeist auf alkoholischer Basis angeboten, seltener in auf Basis von Glycerin. Glycerinauszüge haben den Vorteil, dass die wertvollen Bestandteile der Wurzel praktisch vollständig erhalten bleiben, und zwar einschließlich der hormonell aktiven und immunstärkenden Senfölglycoside, die jedoch einige Menschen nicht vertragen. Außerdem eignet es sich auch für Alkoholiker. Alkohol-Auszüge hingegen lösen nicht alle Bestandteile und eignen sich – so keine anderweitigen Einwände bestehen – ihrerseits für Senföl-Allergiker.

Maca Dosierung

Maca ist an und für sich ein Grundnahrungsmittel und kann in relativ großen Mengen verzehrt werden, ohne Nebenwirkungen zu zeitigen. Allerdings ist seine Wirkung relativ stark und prompt, weswegen es sich lohnt, die Dosis allmählich über einige Tage hinweg zu steigern, um ein Gefühl für die Pflanze zu erhalten und zu einer individuellen Einstellung zu finden. Der Wirkungseintritt ist sehr rasch und noch am selben Tage spürbar.

  • Durchschnittliche Tagesportion des Rohpulvers ist 10 g für Frauen und bis zu 20 g für (trainierende) Männer. 10 g Maca entspricht dabei einem guten gehäuften Esslöffel.
  • Bei gelatiniertem Maca-Pulver (4:1 konzentriert) reichen Portionen von 3 bis 5 g. Da es häufig entweder in Portionssäckchen oder Kapselform von zwischen 800 und 1000 mg pro Kapsel angeboten wird, ist die Dosierung einfach gestaltet und beträgt im letzteren Falle 3 bis 5 Kapseln am Tag zu den Mahlzeiten eingenommen.
  • Bei Trockenextraktpresslingen oder Kapseln höherer Konzentration (bis zu 20:1) ist dementsprechend weniger nötig. In diesem Falle beachten Sie bitte die Packungsbeilage des Anbieters. In der Regel ist aber von 1 bis 2 Kapseln am Tag zu den Mahlzeiten auszugehen.
  • Bei Tinkturen empfehlen die meisten Anbieter 2 bis 4 Pipettenzüge, was in etwa einem viertel bzw. einem halben Teelöffel entspricht.

Maca Nebenwirkungen und Hinweise für Allergiker

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Maca ist glutenfrei und hat keine bekannten Nebenwirkungen, wenngleich seine hormonelle und anregende Hauptwirkung durchaus als stark bzw. auch zu stark aufgefasst werden kann, je nach Dosierung und Empfindlichkeit des Betreffenden. Einzig bei einer Unverträglichkeit von Senfölglycosiden oder Stärken können Reizungen der Schleimhäute auftreten, wie oben bereits erwähnt, was aber leicht durch ein verarbeitetes Produkt (gelatiniert oder Extrakt) umgangen werden kann. Außerdem wird bei einer akuten Nebennierenschwäche vom Verzehr besonders kaliumreicher Nahrungsmittel abgeraten, was auf Maca im Allgemeinen zutrifft, insbesondere aber auf das rote. Für Schwangere und Stillende besteht keine Gefahr, wenngleich die Anbieter mangels Studienlage davon meist abraten, in dieser Zeit Maca zu verzehren.

Genaue Angaben zu diesem Thema finden Sie im Beitrag Nebenwirkungen von Maca.

Inhalts- und Wirkstoffe von Maca

Macas InhaltsstoffeMaca verfügt über ein nahezu vollständiges Profil aller essentiellen Aminosäuren in bioverfügbarer Form sowie ein reiches Aufgebot an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Darüber hinaus wurden in der klinischen Forschung eine Reihe von Wirkstoffe identifiziert, die sich für die verschiedenen Wirkungen der Maca-Wurzel verantwortlich zeichnen, darunter die potentiell krebshemmenden Senfölglycoside und die angstlösenden und leistungssteigernden Macamide. Letztere gehören zu einer Reihe von Substanzen, die gänzlich einzigartig für die Maca-Pflanze sind neben den Macaenen, Macaridin, diversen Maca-Alkaloiden und den Pflanzensterolen (Beta-Sitosterol und Campersterol) höchstwahrscheinlich mit der hormonellen Wirkung der Pflanze zusammenhängen.

Wie und warum Maca wirkt finden Sie nach einzelnen Inhaltsstoffen aufgelistet im Artikel Inhaltsstoffe von Maca.

Maca Kaufen: Preise

Durch den Ansturm der Chinesen auf die peruanischen Maca-Plantagen im Jahr 2014/15 ist der Markt in Unruhe versetzt worden und es kam zu Lieferengpässen und zum Teil zu einer Verzehnfachung der Preise. Die Wurzel erfreut sich in China nämlich großer Beliebtheit und wird dort mittlerweile auch heimisch unter ungeklärten Bedingungen in der in weiten Strecken mit Schwermetallen belasteten Region Yunnan angebaut. Diese qualitativen Unterschiede in Kombination mit deutlichen Unterschieden im Aussehen der ganzen Knollen, haben chinesische Schmuggler dazu veranlasst diese in Massen aus Peru herauszuschmuggeln, um die heimische Nachfrage nach peruanischen Qualitätsprodukten zu stillen. Aus diesen Gründen zeigt sich am Markt derzeit eine hohe preisliche Bandbreite, die sich wie folgt gestaltet:

  • Rohpulver – Preis pro 100 g (gemischt/sortenrein): 2,50 bis 5,00 € / bis zu 11,00 € (schwarz)
  • Gelatiniert – Preis pro 100 g (gemischt/sortenrein): 4,00 € bis 12,00 € / bis zu 19,00 € (lila)
  • Extrakt-Kapseln – Preis pro 100 g (gemischt/sortenrein): 2,50 € bis 5,00 € / bis zu 27,00 € (rot)
  • Glycerin-Extrakt –Preis pro 100 ml (gemischt/sortenrein): 10,00 bis 25,00 € / bis zu 26,00 € 
  • Alkohol-Extrakt – Preis pro 100 ml (gemischt/sortenrein): 8,50 € bis 22,00 €

Die Preise im unteren Segment markieren dabei oft ältere Ware mit auslaufenden Haltbarkeitsdatum und aus niedrigeren, therapeutisch nicht so wirkungsvollen Höhenlagen. Noch ist die Lage am Markt qualitativ vertretbar, in Zukunft jedoch ist bei auffallend niedrigen Preisen eine gewisse Vorsicht geboten, da es sich um möglicherweise kontaminiertes chinesisches Maca handeln könnte. Erschwerend hinzu kommt außerdem, dass es in China derweil sogar ein gänzlich synthetisches Maca-Pulver gibt, das zum Strecken verwendet werden kann. Daher wird es zunehmend wichtiger Qualität unterscheiden zu können, denn auch die peruanischen Anbieter werden aller Voraussicht nach der Versuchung unterliegen, in Zukunft von der derzeit noch weitgehend naturbelassenen Anbauweise abzuweichen.

Maca Qualität erkennen

Seriöse Maca-Anbieter von hoher Qualität lassen sich vor allem an möglichst vollständigen Produktangaben erkennen unter denen die folgenden von besonderer Bedeutung sind:

  1. Anbauregion: Die Anbauregion sollte möglichst genau angeben sein, wobei das beste Maca aus dem Naturschutzgebiet der „Meseta del Bombón“ stammt und sich durch die geschützte geografische Ursprungsbezeichnung „Maca Junín-Pasco“ ausweisen kann. 
  2. Anbauhöhe: Therapeutisch wirksames Maca bedarf einer Anbauhöhe von mindestens 3700 m, besser über 4000 m.
  3. Qualitätsmarker: „Bio„, „Rohkostqualität„, „sortenrein“ (im Falle von Einzelfarben).
  4. Extraktionsverfahren und Grad der Konzentration
  5. Erntejahr (Angabe der Frische)

Einen umfangreichen Beitrag zum Thema Maca-Qualität finden Sie in nachfolgendem Artikel:

Maca Rezepte

Maca-Rezepte betreffen vor allem die Verarbeitung des Rohpulvers bzw. des gelatinierten Pulvers in der täglichen Küche, da Maca-Pulver durchaus einen strengen, gemüsigen, eben „gesunden“ Geschmack aufweist, der nicht jedermann in purer Form zusagt. In Peru selbst wird die Wurzel traditionell entweder zu einer Art Brei verarbeitet oder als Gemüsebeilage verkocht. In der europäischen Küche kann es vielseitig in Kuchen und Gebäck oder als Stärkeersatz in Suppen untergebracht werden. Auch eignet es sich hervorragend in Smoothies, Lassis und Müslis als Superfood-Beigabe.

Auf unserer Rezepte-Seite haben wir eine Auswahl der besten Rezepte für Sie zusammengestellt. Unser Favorit für den Morgen ist dabei das ausgesprochen belebende Maca-Lassi mit Weizengraspulver oder Moringa, das sich von in seiner Wirkung tatsächlich als Alternative zu Kaffee eignet.

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Grünes Maca-Power-Lassi

Erfrischendes und belebendes Joguhrtgetränk mit Maca-Pulver und Chlorophyll (z.B. Moringa oder Weizengraspulver).

Über Uns

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Alle 61 dieser Webseite zugrundeliegenden wissenschaftlichen Studien im Überblick:

  1. Meissner HO, Mscisz A, Kedzia B, Pisulewski P, Piatkowska E. Peruvian Maca: Two Scientific Names Lepidium Meyenii Walpers and Lepidium Peruvianum Chacon – Are They Phytochemically-Synonymous? International Journal of Biomedical Science : IJBS. 2015;11(1):1-15. PMCID: PMC4392557.
  2. Chacón G: „Shihua Maca“, Wild Maca of Cultivated Maca (Lepidium peruvianum Chacón), 23. Februar 2013.
  3. Meissner HO, Mrozikiewicz P, Bobkiewicz-Kozlowska T, et al. Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (I) Biochemical and Pharmacodynamic Study on Maca using Clinical Laboratory Model on Ovariectomized Rats. International Journal of Biomedical Science : IJBS. 2006;2(3):260-272. PMCID: PMC3614604.
  4. Gonzales GF, Gasco M, Córdova A, chung A, Rubio J, Villegas L. Effect of Lepidium meyenii (Maca) on spermatogenesis in male rats acutely exposed to high altitude (4340m). Journal of Endocrinology.2004;180(1):173-183. PMID: 14709147.
  5. Rubio J, Riqueros MI, Gasco M, Yucra S, Miranda S, Gonzales GF. Lepidium meyenii (Maca) reversed the lead acetate induced damage on reproductive function in male rats. Food and Chemical Toxicology.2006;44(7): 1114-1122. PMID: 16510228.
  6. Gonzales-Castañeda C, Gonzales GF. Hypocotyls of Lepidium meyenii (maca), a plant of the Peruvian highlands, prevent ultraviolet A-, B-, and C-induced skin damage in rats. Photodermatol Photoimmunol Photomed. 2008 Feb;24(1):24-31. doi: 10.1111/j.1600-0781.2008.00330.x. PMID: 18201354.
  7. Canales M, Aguilar J, Prada A, Marcelo A, Huamán C, Carbajal L. Nutritional evaluation of Lepidium meyenii (MACA) in albino mice and their descendants. Arch Latinoam Nutr. 2000 Jun;50(2):126-33. PMID: 11048583.
  8. Gonzales GF, Córdova A, Vega K, Chung A, Villena A, Góñez C. Effect of Lepidium meyenii (Maca), a root with aphrodisiac and fertility-enhancing properties, on serum reproductive hormone levels in adult healthy men. J Endocrinol. 2003 Jan;176(1):163-8. PMID: 12525260.
  9. Ohta, Y., Yoshida, K., Kamiya, S., Kawate, N., Takahashi, M., Inaba, T., Hatoya, S., Morii, H., Takahashi, K., Ito, M., Ogawa, H. and Tamada, H. (2015), Feeding hydroalcoholic extract powder of Lepidium meyenii (maca) increases serum testosterone concentration and enhances steroidogenic ability of Leydig cells in male rats. Andrologia. doi: 10.1111/and.12453. PMID: 26174043.
  10. Yang Q, et al. Effects of macamides on endurance capacity and anti-fatigue property in prolonged swimming mice, Pharm Biol. 2016 May;54(5):827-34. doi: 10.3109/13880209.2015.1087036. PMID: 26453017.
  11. Zenico T, Cicero AF, Valmorri L, Mercuriali M, Bercovich E. Subjective effects of Lepidium meyenii (Maca) extract on well-being and sexual performances in patients with mild erectile dysfunction: a randomised, double-blind clinical trial. Andrologia. 2009 Apr;41(2):95-9. doi: 10.1111/j.1439-0272.2008.00892.x. PMID:19260845.
  12. Uchiyama F, Jikyo T, Takeda R, Ogata M. Lepidium meyenii (Maca) enhances the serum levels of luteinising hormone in female rats. J Ethnopharmacol. 2014 Feb 3;151(2):897-902. doi: 10.1016/j.jep.2013.11.058. Epub 2013 Dec 11. DOI:10.1016/j.jep.2013.11.058. PMID: 24333960.
  13. Meissner HO, Reich-Bilinska H, Mscisz A, Kedzia B. Therapeutic Effects of Pre-Gelatinized Maca (Lepidium Peruvianum Chacon) used as a Non-Hormonal Alternative to HRT in Perimenopausal Women – Clinical Pilot Study. International Journal of Biomedical Science : IJBS. 2006;2(2):143-159. PMCID: PMC3614596.
  14. Meissner HO, Mscisz A, Reich-Bilinska H, et al. Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (III) Clinical responses of early-postmenopausal women to Maca in double blind, randomized, Placebo-controlled, crossover configuration, outpatient study. International Journal of Biomedical Science : IJBS. 2006;2(4):375-394. PMCID: PMC3614644.
  15. Ruiz-Luna AC et al. (2005) Lepidium meyenii (Maca) increases litter size in normal adult female mice. Reprod Biol Endocrinol 3: 16. PMCID: PMC1131923.
  16. Oshima M et al. (2004) Effects of Lepidium meyenii Walp and Jatropha macrantha on blood levels of estradiol-17ß, progesterone, testosterone and the rate of embryo implantation in mice. J Vet Med Sci 10: 1145-1146. PMID: 14600359.
  17. Cho HJ, Lim DY, Kwon GT, et al. Benzyl Isothiocyanate Inhibits Prostate Cancer Development in the Transgenic Adenocarcinoma Mouse Prostate (TRAMP) Model, Which Is Associated with the Induction of Cell Cycle G1 Arrest. Paliyath G, ed. International Journal of Molecular Sciences. 2016;17(2):264. doi:10.3390/ijms17020264. PMCID: PMC4783993.
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